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Kreuzfahrt Süd- und Mittelamerika 2026

Leinen los – Kreuzfahrt durch Mittelamerika mit Mein Schiff 1

Dominikanische Republik, Jamaika, Cayman-Inseln, Mexiko, Belize, Honduras, Panama, Kolumbien

Tag 1 – Ankunft in La Romana – Dominikanische Republik

Nach einem langen Flug landeten wir in den Abendstunden in La Romana und wurden sofort zum Schiff-Terminal geleitet, um unsere Einreise und den Check In zu erledigen. Schnell bezogen wir unsere Balkonkabine 6091 auf Deck 6. Eine erste Schiffsrunde auf der neuen Mein Schiff 1 und unser Lieblingsrestaurant war gefunden – die Galerie Bar. Zum Abendessen begaben wir uns in das Classic Mediteran Restaurant, um kurz danach mit einem Cocktail die Ausfahrt aus dem Hafen in La Romana in Richtung Jamaika zu genießen. Mit der uns schon bekannten Auslaufmelodie von Unheilig schaukelten wir hinaus aufs Meer.

Tag 2 – Seetag

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Ankelmanns Restaurant erkunden wir das Schiff und entdeckten hier und da etwas Neues auf der „neuen“ Mein Schiff 1. Einen kurzen Abstecher machten wir durch die Shops und Restaurants und natürlich dem Pool auf Deck 12. Zurück auf der Kabine wurde sofort der Balkon in Beschlag genommen, wir machten es uns gemütlich und freuten uns auf eine schöne und interessante Urlaubsreise.

Tag 3 – Ocho Rios – Jamaika

Am frühen Morgen legte das Schiff im Hafen von Ocho Rios an. Wir genossen unser Frühstück und machten uns bereit, um Erkundungen an Land zu unternehmen. Erste Eindrücke konnten wir bereits während der Fahrt entlang der Nordküste von Jamaika sammeln. Wir hatten beschlossen, hier keinen geführten Ausflug zu buchen. Unternehmen und stattdessen auf eigene Faust in kleinen Ort zu erkunden. So begaben wir uns an der Pier in Richtung Ortsmitte. Gleich im Hafen wurden wir mit jamaikanischer Musik begrüßt und zahlreiche Souvenirs präsentierte man mit Yeh man oder No Problem. Weiter in Richtung Stadt streiften wir kreuz und quer durch die Straßen und suchten nach dem „Spirit of Jamaika“ – dem berühmten jamaikanischen Lebensgefühl. Am frühen Nachmittag begaben wir uns zurück an Bord, sichteten erste Fotos und machten es uns mit einem Kaffee auf unserem Balkon gemütlich, um den restlichen sonnigen Tag zu genießen. Später am Abend schauten wir gespannt zu, wie unser Schiff sich aus dem Hafen manövrierte.

Tag 4 – Montego Bay

Ganz früh am Morgen als wir noch schliefen legte das Schiff im Hafen Montego Bay an. Wir begannen den heutigen Tag mit einem ausgiebigen Frühstück und begaben uns anschließend zum Theater des Schiffes. Dort trafen sich alle Menschen, die einen TUI-Ausflug gebucht hatten. Und was darf bei einem Jamaika Besuch nicht fehlen? – Richtig,  Jamaika-Rum – Daher hatten wir im Voraus einen Besuch in der Appleton-Rum-Destillerie gebucht. Leider wurde dieser kurzerhand abgesagt, da bei dem letzten Hurricane die Destillerie komplett zerstört wurde und somit nicht besichtigt werden konnte. Aber es wurde ein Ersatz gefunden – stattdessen beabsichtigten wir nun die Hampden East State Rumfabrik zu besuchen. So machen wir uns auf dem Weg. Nach einer circa zweieinhalbstündigen Fahrt durch das Hinterland von Jamaika in Richtung Falmouth erreichten wir das Anwesen der Destillerie. Die lange Busfahrt führte über eine kurvenreiche und unebene Strecke, aber unsere Reisebegleiterin Shirley machte diese Tour zu einem besonderen Erlebnis. Bereits im Bus erzählte sie lustige Geschichten über Jamaika, deren Bevölkerung und den Umgang mit Rum.

Am Anwesen angekommen, wurden wir mit einem Rum-Punsch begrüßt (morgens um 10 Uhr – Hurra😊) und konnten der faszinierenden Geschichte des Gutes lauschen. Wir erfuhren, dass die Rumfabrik Hampden eine der ältesten und authentischen Zuckerrohr-  und Rumbrennereien der Welt ist. Im Anschluss besichtigten wird das gesamte Anwesen und die Fabrik. Hier konnten wir viele interessante Dinge über die Herstellung von Rum erfahren und anschauen. Am Ende erwartete uns ein authentisches jamaikanische Mittagessen. Als krönenden Abschluss waren wir zu einer exklusiven Rumverkostung eingeladen. Wir verkosteten einen dunklen und einen hellen Rum – aber eigentlich steckte nur meinen Finger in das Glas und kostete und lehnte dankend ab 😊. Mir war das zu heftig. Andy probierte tapfer Beide. Wir entschieden, dass uns diese Rumsorten doch etwas zu hochprozentig für uns waren. Nach dem Rum-Tasting machten wir uns auf den Rückweg, hielten kurz an einem Rumsouvenirshop in dem kleinen Ort Falmouth.

Zurück an Bord machen wir uns bereit für den Abend, um den erlebnisreichen Tag ausklingen zu lassen – natürlich in unserer Lieblingsbar, der Galerie-Bar. Da geht die Tür auf und ungläubig schauen wir auf zwei Personen, die die Bar betreten. Das kann doch nicht wahr sein – zwei Sportfreunde aus unserem Fitnessclub. Großes AHA-OH-HALLO. Wir wünschen uns gegenseitig einen schönen Urlaub und sagen so: Wir sehen uns! ….. Keine fünf Minuten später geht die Tür erneut auf und zwei weitere Sportfreunde aus unserem Fitnessclub betreten die Bar. Na das war ja eigentliche fast klar, da die Beiden befreundet sind. Wenn der Eine da ist, ist der Andere nicht weit.

Fazit: Die Welt ist einfach zu klein für uns alle…..und Schiffe scheint es auch nicht genug zu geben😊.

Tag 5 – Grand Cayman auf den Cayman Inseln

Heute hieß es – Welcome to Grand Cayman in Georgetown – Eigentlich wollten wir ursprünglich die Costa Maya in Mexiko anlaufen, um einige historische Maya-Stätten zu besuchen. Leider wurde auch dieser Hafen auf unserer Schiffsreise storniert und mehr nicht angelaufen. Als Ersatz hieß es ab auf die Cayman Inseln. Ein wenig überfordert buchten wir kurzerhand einen Ausflug mit dem Namen „Grand Cayman schönste Ecken“. Wir packten unsere Sachen und machten uns auf den Weg zur Pier, wo unser Bus für eine zweistündige Panoramatour schon wartete. Unser erster Stopp war ein kleiner Ort im Nordwesten, – The Hell – , der für sein schwarzen Kalkstein bekannt ist. Nur ein kurzer Fotohalt an dieser vulkanischen Gesteinsformation und dann ging es auch schon weiter zur Tortuga Rum Destillerie. Auch hier hielten wir nur für eine kurze Weile und dann ging es weiter zum berühmten Strand im Norden der Insel – Seven Miles Beach. Wir chillten ein wenig am Strand mit seinem tollen Karibikflair und machten natürlich Foto´s zur Erinnerung.

Die Zeit verging ganz schnell und wir machten uns wieder auf die Rücktour quer durch das Finanzviertel Grand Cayman……. und nein, wir haben keine Finanzaktionen getätigt 😊 Weiter ging es nach George Town, um als Abschluss auf den Aussichtsturm mit Blick auf die Kaman Bucht zu steigen. Oben gab es eine Plattform in gut 30 m Höhe, die wahlweise per Fuß oder per Aufzug erreicht werden konnte. Wir wählten den Aufstieg zu Fuß, um die schönen Wandmosaike entlang der Stufen zu bewundern. In unserer restlichen kurzen Freizeit erkunden wir den Stadtkern, bummelten ein wenig an der Küste und an dem kleinen Hafen entlang und ließen die Kulisse auf uns wirken, bevor wir uns zurück zum Schiff begaben.

Wieder an Bord wählten wir unser Restaurant für den Abend und besuchten im Anschluss die „Karibische Nacht“. Was für ein Spektakel – bis später in die Nacht wurde getanzt, gelacht und gefeiert.

Tag 6 – Seetag

Chillen, Chillen, Chillen, Essen, Chillen, Chillen, Essen ………😊

Tag 7 – Cozumel – Mexiko

Heute war es endlich soweit. Wir konnten uns auf einen Ausflug zu einer der berühmtesten Maya Städte freuen. Wir machten uns wie immer auf den Weg zum Theater, um uns mit den anderen Ausflüglern zu treffen. Heute mussten wir in Tenderboote steigen, um zur Fähre zu gelangen, die uns dann zum Hafen nach Playa del Carmen auf das Festland brachte. Angekommen stiegen wir in einen Bus um.

Endlich angekommen – Tulum – ist eine 800 Jahre alte Maya Stadt am Meer der mexikanischen Yukatan Halbinsel. Es gibt nicht viele historische Stätten, die direkt am Meer liegen. Daher ist die Anlage von Tulum ein wirkliches Schmuckstück. Wir erfuhren von unserem heutigen Reiseleiter einige spannende Geschichten über die Stätte, von der aus Handel betrieben wurde. Aber auch der Sternenhimmel wurde hier studiert. Wir konnten die ganze Anlage für einige Stunden allein erkunden. Viele Fußwege führten über zum Tei unebene Boden und Stufen. Ausgiebig wanderten wir durch die Ausgrabungsstätte, tauchten in die Geschichte der Mayas ein und machten unzählige Fotos. Manchmal überrascht uns sogar ein Leguan auf unseren Wegen.

Am späten Nachmittag bestiegen wir uns unseren Bus, um pünktlich die Fähre vom Festland zu unserem Schiff zu kriegen. Angekommen, chillten wir ein wenig in der TUI Bar, berichteten von unseren Erlebnissen und sortierten erste Fotos. Später nach dem Abendessen verließen wir Mexiko, um uns auf das nächste Abenteuer zu begeben.

Tag 8 – Belize

Da wir in Belize City nur ein paar Stunden Aufenthalt hatten,  planten wir nur einen kurzen Ausflug zu einer Maya Stätte im Regenwald – Altun Ha. Dieser sollte aber erst um 11:00 Uhr vormittags beginnen. So konnten wir nach einem ausgiebigen Frühstück noch ein wenig durch das Schiff streifen. Pünktlich trafen wir uns im Theater, um uns dann zu unserem Ausflugsbus zu begeben. Nach einer knapp anderthalb stündigen Fahrt erreichen wir Altun Ha. Wissenschaftler nahmen an, dass dieser Ort ein wichtiger Knotenpunkt für den Handel mit Jade und Obsidian zwischen der Küste und dem Inland war. Wir erfuhren von unserem Guide viel über die Geschichte der Tempel, schlendern über das Gelände mit seinen drei Plätzen und bestiegen den 16 Meter hohen Sonnentempel. Nach der ganzen Kletterei auf den Tempeln und der doch recht feuchten Luft im Regenwald begaben wir uns auf den Rückweg mit einem kurzen Zwischenstopp der kleinen Hafenstadt Belize City.

Tag 9 – Roatán – Honduras

Wir freuten uns heute ganz viele abwechslungsreiche Highlights der Insel kennenzulernen. Unser Ausflug trug den schönen Namen „ Roatán´s Schnappschüsse“. Wir besuchten das Hotel Buccaneer, das heute als Museum dient. Es existiert seit 50 Jahren und war eines der aller ersten Restaurants und Hotels auf der Insel. Am Strand konnten wir einer traditionelle Tanzvorführung der Garifuna beiwohnen.

Auf einer Panoramafahrt entdeckten wir viele schöne Orte. Anschließend unternahmen wir eine Bootsfahrt durch die Mangroven und besuchten die Iguana-Farm mit hunderten Leguanen. Diese waren hier zum Anfassen nahe und offensichtlich posierten sie gerne für schöne Erinnerungsfotos.

Zum Schluss hatten wir noch etwas Zeit, um uns am Strand von Roatán zu entspannen. Baden wollten wir aufgrund der vielen Algen (oder ähnliches) nicht – genossen aber einfach die Ruhe und die tolle Aussicht auf das Meer.

Zurück an Bord unseres Schiffes waren hier ganz viele Vorbereitungen in Gange. Heute war ja Ostersonntag. Schon beim Abendessen war das ganze Restaurant auf Ostern ausgerichtet und es gab tolle Buffets. Zu späterer Stunde am Abend wurde eine große Osterparty in Verbindung der „White Night“ an Deck geplant. Das hieß, dass wenn möglich, alle Kreuzfahrer weiße Sachen zur Party tragen sollten. Es wurde ein lustiges Spektakel.

Tag 10 – Seetag

Seetage sind soooooooo entspannend Chillen, Chillen, Chillen, Essen, Chillen, Chillen, Essen, Feiern………😊

Tag 11 – Puerto Limon – Costa Rica

Heute hieß es wir besuchen die Faultiere – endlich. Gleich nach dem Frühstück präparierten wir uns für den Regenwald und machten uns zum üblichen Treffpunkt am Theater auf. Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir an einer Faultier Auffangstation an die von einer Familie vor Ort betreut wurde. In dieser landestypischen Auffangstation lernten wir nicht nur die aufgenommenen Faultiere kennen, sondern auch viel Wissenswertes über die exotische Spezies. Nach tausenden Fotos mussten wir die kleinen niedlichen pelzigen und extrem langsamen Tiere verlassen. Wir fuhren zu einem geführten Rundgang durch eine Obstplantage. Hier hatten wir die Möglichkeit zu sehen, wie ganz verschiedene exotische Früchte gepflanzt, gepflegt und geerntet werden und natürlich zu probieren. Abschließend machten wir uns auf den Weg, um eine entspannte Bootsfahrt auf den Ausläufern der Tortugero-Kanäle zu unternehmen und hofften, mit etwas Glück freilebende Faultiere in den Bäumen am Ufer und andere seltene Tiere zu entdecken. Und tatsächlich als Erstes konnten wir ein Leistenkrokodil im Wasser entdecken, das sogar bereit war, sich fotografieren zu lassen. Auf der weiteren Fahrt entdeckten wir viele interessante Tiere – Vögel, Affen und auch frei lebende Faultiere, die gerade in den Bäumen rumhingen.

Nach der sehr schönen Bootsfahrt, begaben wir uns auf einen kurzen Spaziergang durch den Regenwald und konnten auch hier allerlei exotische Pflanzen, jahrtausendealte Bäume und Tiere entdecken. So langsam wollten wir uns auf den Rückweg machen. Da ich aber noch einige wunderschöne Blumen fotografieren wollte, ließ ich mich ein wenig zurückfallen. Auf einmal schaute ich in ein Gesicht. Es sah aus wie ein Bär. Nein, wie ein Hund oder doch wie ein Bär? oh je! Aber anstatt schnell zu den Anderen zu gehen, entschied ich mich dafür, die große Kamera auszupacken. Ich schoss mehrere Fotos und konnte sogar ein Video machen. Nach ungefähr 10 Minuten machte ich mich dann aber schnell auf den Weg, weil der Bus mit Sicherheit nicht warten würde. Zurück an Bord wurde ich gefragt, wo ich denn so lange war. Ich berichtete von meinem Erlebnis und zeigte die ersten Fotos auf meinem Display der Kamera. Niemand wusste, was das für ein Tier war. Unser Guide konnte mir aber Auskunft geben. Es war ein Tyra. Dies ist eine in Mittel- und Südamerika lebende Raubtierart und hält sich bevorzugt in den unberührten Teilen von Regenwäldern auf. Sie sind extrem vorsichtig und scheu und die Begegnung sei wohl ein absolutes Highlight, yeah😊 Und ich hatte es. 😊😊😊Unser Guide erzählte mir, dass er nur dreimal in seinem Leben, so ein Tier bisher gesehen hatte. Glücklich und zufrieden genoss ich die Rückfahrt zu zum Schiff. Angekommen, gingen wir erstmal in die TUI-Bar, um entspannt, aber auch ein bisschen aufgeregt, unsere heutigen Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Anschließend hieß es erst einmal die heutigen Fotos zu sichern. Später machten wir uns für den Abend bereit, den wir nach einem ausgiebigen Abendbrot in unserer Lieblingsbar der Galerie-Bar ausklingen ließen.

Tag 12 – Colón – Panama

Ganz früh am Morgen eigentliche fast mitten in der Nacht sollte unser Ausflug in Panama starten, da wir nur bis um 16:30 Uhr im Hafen lagen. Panama verbinden wir mit dem Panamakanal. Also wenn wir in Panama sind, müssen wir auch den Panamakanal mit seinen Schleusen besuchen. Folglich buchten wir diesen Ausflug und mitten in der Nacht ging es los. Kurzen Busfahrt zum künstlich angelegten Gatúnsee, der von einem faszinierenden Regenwald umgeben ist. Durch den See führt der Panamakanal zwischen dem Atlantischen und dem Pazifischen Ozean.

Da wir schon so früh am Morgen unterwegs waren, konnten wir den wunderschönen exotischen Vogel Tukan beobachten. Wir fuhren zur Marina um auf ein offenes Eco-Ausflugsboot umzusteigen und schipperten durch den Dschungel. Anschließend entdecken wir den Höhepunkt – die technisch genialen Agua Clara Schleusen. Diese wurden erst 2016 erst eröffnet und dafür sorgen, dass die riesigen Schiffe über den Panamakanal fahren können. Sie sind die größten Schleusen der Welt und haben eine Länge von 427 m, eine Breite von 55 m und eine Tiefe von 18,3 m. Von der Aussichtsplattform hatten wir einen optimalen Blick auf den Panamakanal und konnten die Schiffe durch die gigantischen Schleusentore fahren sehen. Trotz des einsetzenden Regens faszinierte der Schleusenvorgang, der gerade stattfand Andys Aufmerksamkeit. 

Im Anschluss unternahmen wir noch eine Panorama Tour durch Colón, um dann am frühen Nachmittag wieder an Bord unserer Mein Schiff 1 zu sein. Ursprünglich sollten wir um 16:00 Uhr ablegen aber leider gab es offensichtlich einen Notfall und so befanden wir uns um 18:00 Uhr noch immer im Hafen und genossen auf unserer Balkonkabine, den Sonnenuntergang und die etwas später stattfindende Ausfahrt durch den Panamakanal.

Tag 13 – Cartagena – Kolumbien

Heute besuchten wir die letzte Station unserer Kreuzfahrt. Wer Cartagena besucht, verliebt sich in die Stadt, heißt es. Die bunten Häuser, das Sonnenlicht, das durch die engen Gassen fällt, die vielen Blumen und die Menschen, die ein Herz aus Gold haben.

Wir genossen den Ausblick vom Kastell San Filipe, spazierten durch die Altstadt zur Sankt Pedro Kirche und schlenderten unter den Arkaden Las Bovedas. Nach einem doch sehr quirligen Stadtbummel fuhren wir zurück zum Hafen. Hier war durch den Regenwald ein wunderschöner Tierpark angelegt, durch den wir noch besuchten, da interessanterweise alle Tiere frei rumliefen.

Zurück an Bordbereite wir uns auf den Abend vor, denn heute war es für uns die letzte Hafenausfahrt. An Deck sahen wir wie unser Schiff von der Pier ablegte. Wieder klang die altbekannte Melodie von Unheilig und machte uns doch ein wenig wehmütig.

Tag 14 – Seetag

Heute hieß es – Alles zusammenpacken, Fotos sichern und noch einmal die Seele baumeln lassen auf unserer Balkonkabine und ein wunderschönes Abendessen an Deck 12 genießen …….und natürlich auch ein letztes Mal in unserer Lieblingsbar einen Abschiedscocktail trinken.

Tag 15 – La Romana – Dominikanische Republik

In den frühen Morgenstunden legte unser Schiff ein letztes Mal an und wir mussten Abschied nehmen. Wir machten uns bereit für die Heimreise – noch ein paar Fotos am Cruise Terminal La Romana und es hieß auf Wiedersehen. Wir fuhren zum Flughafen, erledigten unseren Papierkram und warteten auf den Flug.

Endlich im Flugzeug war der Urlaub wirklich vorbei. Wir warteten darauf, dass es losging. Wir warteten, warteten und warteten. Dann kam die Ansage des Captains, dass unser Flug ausgesucht wurde, um doch noch einmal eine Zollkontrolle vorzunehmen. Von unserem kleinen Flugzeugfenster aus konnten wir zusehen, wie unsere Koffer alle wieder ausgepackt wurden. Zollkontrolle – Leute wurden aus dem Flugzeug geholt, die Hunde gingen auf und ab  und so verging eine halbe Stunde nach der Anderen. Unser Captain hielt uns aber immer auf dem Laufenden. Nach anderthalb Stunden stellten wir fest, dass wir alle unsere Anschlussflüge definitiv nicht erreichen würden. Der Captain informierte uns weiter regelmäßig darüber, dass er Kontakt mit der Heimat hatte und versuchen würde, eine Lösung für uns zu finden. Seine Bemühungen schlugen alle erst einmal fehl. Nach zweieinhalb Stunden wurden alle Koffer wieder eingepackt und wir konnten unseren Heimflug beginnen.

Angekommen in Frankfurt teilte uns der Captain mit, dass es ihm gelungen war, über unseren Reiseanbieter doch alle weiterführenden Flüge zu organisieren. Das hieß alle weiterführenden Flüge hatten auf uns gewartet. Somit konnten wir ganz zügig über den Flughafen rennen 😊und in unsere Anschlussflieger steigen. Damit hatte die Reise doch noch ein gutes Ende, und wir hatten insgesamt nur 2,5 Stunden Verspätung.

So ging eine erlebnisreiche und tolle Kreuzfahrt zu Ende. Sie war für uns eine perfekte Kombination aus Aufregung, exotischen Tierwelten, Traumständen und tiefen kulturellen Einblicken – dem Lebensgefühl „Pura Vida“ in Jamaika, Mexico, Costa Rica, Honduras, Belize und Kolumbien. 

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